Geschäfts- und Mietbedingungen der AFI GmbH (Stand Januar 2015)

I. Gültigkeit

1. Sie mieten von AFI zu folgenden Bedingungen, soweit im Einzelfall nichts anderes ausdrücklich und schriftlich vereinbart ist. Anders lautenden Bedingungen wird widersprochen. Dies gilt gleichermaßen für alle zukünftigen Vermietungen, selbst dann, wenn beim Zustandekommen des jeweiligen Vertrags nicht auf die Wirksamkeit dieser Bedingungen hingewiesen wird.
2. Verbraucher i.S. d. Geschäftsbedingungen sind natürliche Personen, mit denen in Geschäftsbeziehung getreten wird, ohne das diesen eine gewerbliche oder selbständige berufliche Tätigkeit zugerechnet werden kann. Unternehmer i.S. d. Geschäftsbedingungen sind natürliche oder juristische Personen oder rechtsfähige Personengesellschaften, mit denen in Geschäftsbeziehung getreten wird, die in Ausübung einer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handeln. Mieter i.S. d. Geschäftsbedingungen sind sowohl Verbraucher als auch Unternehmer.
3. Sollte eine der nachstehenden Bedingungen unwirksam sein oder werden, so gilt die Regelung als vereinbart, die dem mit der unwirksamen Bestimmung beabsichtigten wirtschaftlichen Zweck in rechtlich zulässiger Weise am nächsten kommt. Die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen bleibt unberührt.

II. Abschluss des Mietvertrages

1. Mit der Bestellung erklärt sowohl der Unternehmer als auch der Verbraucher verbindlich, einen Mietvertrag mit AFI abschließen zu wollen.
2. Geht die Bestellung des Verbrauchers auf elektronischem Wege bei uns ein, so bestätigt AFI den Eingang der Bestellung unverzüglich. Die Zugangsbestätigung stellt noch keine verbindliche Annahme der Bestellung dar. Die Zugangsbestätigung kann mit der Annahmeerklärung verbunden werden.
3. Sofern der Verbraucher auf elektronischem Wege bestellt, wird der Vertragstext von AFI gespeichert und dem Mieter auf Verlangen nebst den vorliegenden AGB per E-Mail zugesandt.

III. Allgemeine Einsatzbedingungen

1. AFI verpflichtet sich, für die im Mietvertrag genannte Zeit Ihnen, dem Mieter, ein technisch einwandfreies Gerät zu überlassen.
2. AFI ist berechtigt, Ihnen andere Geräte als vereinbart zur Verfügung zu stellen, wenn diese Ihren Anforderungen entsprechen und die Änderung für Sie zumutbar ist. Um Ihren Einsatzanforderungen zu entsprechen und Fehlbestellungen zu vermeiden, stellt AFI auf Wunsch für die Geräte Arbeitsdiagramme und Technische Daten zur Verfügung. Der AFI-Disponent ist auf Ihre Anfrage hin bemüht, eine für Ihren Einsatz nach den von Ihnen genannten Anforderungen geeignetes Gerät aus dem AFI-Maschinenprogramm zu empfehlen. Sollte das empfohlene Mietgerät für Ihren Einsatz dennoch nicht geeignet sein, ist AFI berechtigt, ein anderes Gerät zu den für dieses andere Gerät geltenden Vermiettarifen aus dem AFI-Maschinenprogramm zu empfehlen. Weitergehende Ansprüche aus einer unzureichenden Erstempfehlung sind ausgeschlossen. Sollte auch das zweite empfohlene Mietgerät nicht geeignet sein, kann Schadensersatz nur unter den Beschränkungen der Ziffer VII. 1 bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit geltend gemacht werden. Sie stehen dafür ein, dass die dem AFI-Mitarbeiter gemachten Angaben zum Einsatz und den Umständen des Einsatzes des Mietgerätes vollständig und wahrheitsgemäß sind. Bei schwierigen Einsätzen empfiehlt AFI den Außendienst zu einer Ortsbesichtigung anzufordern. Sofern in diesen Bedingungen nichts anderes vereinbart ist, tragen Sie daher die Verantwortung dafür, dass das Mietgerät für den von Ihnen vorgesehenen Einsatz geeignet ist.
3. Der Kunde verpflichtet sich, beim Be- und Entladen geeignetes Personal für Sicherungsmaßnahmen im öffentlichen Straßenverkehr oder auch im Baustellenverkehr zur Verfügung zu stellen, insbesondere Hilfestellung zu leisten beim Einweisen, bei der Absperrung des Entladeweges und bei der Sicherstellung, dass durch das Be- und Entladen dritte Personen nicht gefährdet werden oder den Ladevorgang behindern.
4. Bei Fehlbestellungen von Geräten durch unrichtig eingeschätzte Arbeitshöhe, nicht ausreichende seitliche Reichweite, usw., die nicht auf das Verschulden von AFI zurückzuführen sind, ist AFI berechtigt, Ihnen die mit dem Einsatz verbundenen Kosten und die volle ausgefallene Mietzeit zu berechnen.
5. Sie als Mieter haften allein für den flüssigen Ablauf der Arbeiten, den unbeschränkten Zugang zu Grundstücken und Räumen, alle erforderlichen behördlichen Genehmigungen und Absperrmaßnahmen sowie den gefahrlosen Einsatz der Geräte in Bezug auf Bodenverhältnisse und Umwelt. Der Mieter ist verpflichtet, AFI auf Bauten im Einsatzbereich wie Kanäle, Dohlen, Tiefgaragen sowie auf evtl. Gewichtsbeschränkungen von Straßenbauten usw. unaufgefordert hinzuweisen bzw. sich als Selbstfahrer vor Arbeitsbeginn zu informieren.
6. AFI Geräte dürfen nur im Rahmen der jeweils zulässigen Belastung eingesetzt werden. Arbeitsbühnen sind zum Heben oder Ziehen von Lasten oder Leitungen und ähnlichem nicht zugelassen. Solche Arbeiten sind deshalb ausdrücklich untersagt.
7. Witterungsbedingte Einsatzverschiebungen sind nur dann kostenlos, wenn der Mieter bei Auftragserteilung auf die Witterungsabhängigkeit der Arbeiten ausdrücklich hingewiesen hat. Die Be-kanntgabe der Terminverschiebung muss zu dem gemeinsam vereinbarten und durch AFI bestätigten Termin erfolgen. Ist die Maschine bereits an der Baustelle oder zur Baustelle unterwegs, wird der jeweilig vereinbarte Miettarif berechnet. Standtage müssen täglich bis 9.00 Uhr angezeigt werden. An Standtagen werden die Maschinenbruchversicherung und 50% der Miete berechnet.

IV. Einsatzbedingungen mit Bedienungsfachpersonal

1. AFI stellt mit dem Mietgerät einen geschulten AFI - Bedienungsfachmann zur Verfügung. Geräte, die Sie mit AFI - Fachpersonal gemietet haben, dürfen ausschließlich von diesen bedient werden. Soweit die fachgerechte Bedienung des Gerätes dieses zulässt, können Sie das AFI Fachpersonal zu Handreichungen, die Sie im vollen Umfange verantworten, heranziehen.
2. Im Miettarif sind Kosten für das AFI - Bedienungsfachpersonal und Betriebsstoffe enthalten. Die An- und Abfahrt des Mietgerätes vom Betriebshof zum Einsatzort wird nach dem tatsächlichen Zeitaufwand zum vereinbarten Miettarif bzw. zu vereinbarten Pauschalsätzen abgerechnet. Sämtliche Aufwendungen verstehen sich zuzüglich der zur Zeit der Rechnungslegung gültigen gesetzlichen Mehrwertsteuer. Abrechnungsgrundlage sind die vom Mieter oder seinem Bevollmächtigten gegenzuzeichnenden Auftragspapiere und die jeweils gültigen Miettarife.

V. Einsatzbedingungen für Selbstfahrer

1. Bei Übergabe der Selbstfahrergeräte weist AFI eine oder mehrere von Ihnen beauftragte Personen, die mindestens das 18. Lebensjahr erreicht haben, wenn das ausdrücklich vom Auftraggeber beauftragt und vergütet wird, in die Handhabung der Geräte ein.
2. Die von Ihnen beauftragten Personen erhalten bei Übergabe Fahrzeugpapiere, Bedienungsanleitung, Kopie des UVV-Prüfprotokolls und Wartungshinweise, die sich in der Dokumentenbox der Maschine befinden. Sie verpflichten sich, vor Inbetriebnahme vom gesamten Inhalt aller übergebenen Unterlagen Kenntnis zu nehmen und alle Hinweise zu beachten. Verletzen Sie diese Obliegenheit, so haften Sie für alle daraus entstehenden Schäden, auch ohne Verschulden.
3. Nur die von Ihnen als Unternehmer eingewiesenen Personen, denen Sie die Einweisung schriftlich bestätigt haben, sind zum Bedienen des Gerätes berechtigt. Sie als Mieter sichern zu, dass diese Personen während des gesamten Zeitraums der Nutzung von Kfz- verbundenen Arbeitsbühnen im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis sind, die sie zum Führen des Fahrzeugs berechtigen. AFI kann jederzeit verlangen, dass Sie das Bestehen der Fahrerlaubnis nachweisen. Sie haften AFI für jeden Schaden, der AFI dadurch entsteht, dass die Personen nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis sind. Dies gilt auch für den Fall etwaiger Regressansprüche der Versicherung gegenüber AFI oder falls die Versicherung den Versicherungsschutz ablehnt, weil die Personen nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis waren.
4. Ohne schriftliche Zustimmung von AFI ist eine entgeltliche oder auch unentgeltliche Weitergabe des Mietgerätes an andere Personen oder Firmen nicht zulässig.
5. Sollten Sie während des Einsatzes des Mietgerätes einen Defekt oder Undichtigkeiten im System feststellen oder vermuten, so sind Sie verpflichtet das Gerät sofort stillzulegen und AFI unverzüglich zu benachrichtigen. AFI ist verpflichtet, gemeldete Schäden innerhalb kürzester Zeit, nach technischen und organisatorischen Möglichkeiten, zu beheben.
6. Sie überprüfen täglich den Treibstoff,- Motoröl-, Wasser- und Hydraulikölstand sowie den Wasserstand der Batterien und werden diese Betriebsstoffe gegebenenfalls auf Ihre Kosten auffüllen. Deshalb haften Sie für alle Schäden, die auf Betriebsstoffmangel zurückzuführen sind.
7. Der Maschineneinsatz von AFI- Mietgeräten für Sandstrahl- und Torkretierungsarbeiten ist ausdrücklich untersagt. Bei Beschädigungen oder extremer Verschmutzung der Geräte, verursacht durch unsachgemäße Behandlung oder mangelhaften Schutz (Abdecken bei Spritz-, Maler-, Schweißarbeiten etc.), tragen Sie die Reparatur- und Reinigungskosten. Darüber hinaus tragen Sie, soweit nachweisbar, den Schaden aus Mietausfall während der Instandsetzungszeit.
8. Sie mieten und bezahlen die AFI - Mietgeräte vom Zeitpunkt der Abfahrt des Gerätes von der jeweiligen AFI - Niederlassung bis zur Rückkehr dorthin.
9. Bei Selbstfahrgeräten beinhaltet der Mietpreis ausschließlich die Gerätekosten ohne Treibstoff und Betriebsmittel. Er versteht sich zuzüglich Servicepauschale und der zur Zeit der Rechnungslegung gültigen gesetzlichen Mehrwertsteuer. Die Mietpreise beziehen sich ausschließlich auf eine maximale tägliche Einsatzdauer von 9 Stunden. Falls Sie einen Zwei- oder Dreischichtbetrieb wünschen, bedarf dies gesonderter Vereinbarungen unter schriftlicher Zusage von AFI. Abrechnungsgrundlage sind die jeweils gültigen Miettarife. Mietzeitüberschreitungen berechtigen AFI zur Nachberechnung auf Basis der vereinbarten Mietpreise.
10. Ausfallzeiten des Gerätes, die auf unsachgemäße Bedienung zurückzuführen sind, berechtigen Sie nicht zur Mietpreisminderung.

VI. Fristen und Termine

1. Terminvereinbarungen stehen ausnahmslos unter der aufschiebenden Bedingung, dass das Gerät rechtzeitig betriebsbereit sowie ordnungsgemäß vom Vormieter zurückgegeben wurde.
2. Kann das Mietgerät durch einen Umstand nicht pünktlich eingesetzt werden, der nicht auf grober Fahrlässigkeit oder Vorsatz auf Seiten AFI zurückzuführen ist, sind Schadensersatzansprüche des Mieters ausgeschlossen.
Das Gleiche gilt, wenn das Mietgerät trotz Überprüfung seiner Funktionsfähigkeit während der Einsatzzeit ausfällt und der Ausfall nicht auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit von AFI beruht.
3. Wünschen Sie eine Verkürzung oder Verlängerung der Mietzeit, so bedarf diese Vertragsänderung der Zustimmung des Vermieters. Eine solche Vertragsänderung kann aus logistischen Gründen frühestens zwei Tage nach getroffener Vereinbarung in Kraft treten. Abmeldungen sind mindestens einen Tag vor Mietende bis 16 Uhr per Fax der vermietenden Niederlassung anzuzeigen.

VII. Gewährleistung, Haftung und Versicherungsschutz

1. Offensichtliche Mängel sind innerhalb einer Ausschlussfrist von 2 Wochen nach Übergabe des Mietgerätes gegenüber AFI schriftlich anzuzeigen. Maßgeblich für die Rechtzeitigkeit der Mängelanzeige ist der Eingang bei AFI. Bei fruchtlosem Ablauf der Anzeigefrist stehen dem Mieter wegen der nicht angezeigten offensichtlichen Mängel weder Gewährleistungs- noch Schadensersatzansprüche zu. Dies gilt auch für Ansprüche auf Ersatz von Mangelfolgeschäden. Soweit sich aus den §§ 377, 378 HGB oder aus sonstigen gesetzlichen Bestimmungen weitergehende Obliegenheiten oder Verpflichtungen für den Mieter ergeben, sind diese maßgeblich.
2. AFI haftet nicht für Schäden, die mittelbar oder unmittelbar durch Versagen oder Ausfall des Gerätes verursacht werden, sofern AFI nicht Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit zur Last fällt. Sie als Mieter übernehmen die Gewähr, dass die Bodenverhältnisse an der Einsatzstelle einen gefahrlosen Einsatz der Mietmaschine möglich machen. Für Schäden, die von nicht zulassungspflichtigen Selbstfahrergeräten mit dem Gerät Dritten zugeführt werden, haftet der Mieter. Sie stellen uns insoweit frei.
3. Weitergehende Schadenersatzansprüche gegen AFI, insbesondere ein Ersatz von Schäden, die nicht am Mietgegenstand selbst entstanden sind, können vom Mieter nur geltend gemacht werden bei
- grob fahrlässigem Verschulden von AFI
- grob fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten, soweit die Erreichung des
wesentlichen Vertragszweckes gefährdet wird, hinsichtlich des vertragstypischen, vorausschaubaren Schadens
- Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer fahrlässigen Pflichtverletzung von AFI oder einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen von AFI beruhen.
4. Gemäß den jeweils geltenden Bedingungen für die Kraftverkehrsversicherung (AKB) sind zulassungspflichtige AFI Kraftfahrzeuge in der Haftpflichtversicherung mit unbegrenzter Deckung gegen Personen-, Sach- und Vermögensschäden versichert; bei Personenschäden jedoch höchstens 8 Mio. € je geschädigter Person. Bei Schäden, die durch Ihren Fahrer mit Mietgerät Dritten zugeführt werden, übernehmen Sie eine Selbstbeteiligung von 20%, max. jedoch bis zu 1.000 € je Schadensfall. Ferner sind Schäden an elektrischen Frei- und Oberleitungen versichert
5. Neben der Kraftfahrzeughaftpflichtversicherung sind zulassungspflichtige AFI Kraftfahrzeuge im Rahmen einer Kaskoversicherung gegen Schäden aus Brand, Explosion, Entwendung, elementaren Ereignissen sowie bei Glas- und Wildschäden mit einer Selbstbeteiligung von 1.000 € versichert.
6. Bei Unfällen haftet der Mieter grundsätzlich für alle durch den Unfall entstehenden Schäden am Gerät sowie für den Schaden aus dem Ausfall des Fahrzeugs. Haben Dritte den Unfall alleine, überwiegend oder mitverschuldet, so tritt AFI gegen Bezahlung des Schadens seine Ansprüche gegen den Dritten, einschließlich evtl. Ansprüche aus StVG, an den Mieter ab. Aus Bemühungen von Seiten AFI, zunächst Zahlungen von anderen Unfallbeteiligten zu erhalten, entstehen keine Verpflichtungen zur Weiterverfolgung der Ansprüche.
7. AFI empfiehlt Ihnen, dem Mieter, bei Anmietung von Mietgeräten ohne AFI- Bedienungspersonal den Abschluss einer Zusatzmaschinenversicherung. AFI bietet Ihnen dazu eine Versicherung gemäß den Allg. Bedingungen für Maschinen- und Kaskoversicherung von fahrbaren oder transportablen Geräten (ABMG Fassung 1/1995) mit unterschiedlicher Selbstbeteiligung, bei Diebstahl mit 25% Selbstbeteiligung an. Bei der Maschinenbruchversicherung gilt für Bühnen bis 27m Arbeitshöhe eine Selbstbeteiligung von 1.500 €, von 28m bis 39m 2.000 € und ab 40m 3.000 €; für Telehändler grundsätzlich 3.500€ und Gabelstapler 2.000€. Soweit der Mieter die empfohlenen Versicherungen nicht abschließt, verzichtet er gegenüber AFI auf jegliche Ansprüche, die bei abgeschlossener Versicherung unter den Versicherungsschutz gefallen wären. Der Mieter tritt jedoch bereits jetzt seine Ansprüche aus dem Vertrag an AFI ab. Spezialversicherungen haben stets Vorrang vor der Erstattung aus der Zusatzmaschinenversicherung.
8. Der Mieter haftet in jedem Fall, auch bei Abschluss der Versicherung, in vollem Umfang für Schäden aus folgenden Ursachen:
a) Schäden an Maschinen und Aufbauten, die durch Nichtbeachtung der Durchfahrtshöhe verursacht werden. b) Schäden, die aus offensichtlicher Nichtbeachtung der Sicherheits- und Einsatzbedingungen der Mietgeräte entstehen. c) Einsatz der Maschine zu Sandstrahl- oder Torkretierungsarbeiten. d) Weitervermietung des Mietgerätes oder Überlassung an nicht berechtigte Personen. e) Grob fahrlässige oder vorsätzliche Verursachung eines Unfalls oder einer Beschädigung infolge Einwirkung von Alkohol, Arzneimittel oder Drogen. f) Schäden an Bereifungen, Ketten und Hydraulikschläuchen g) Verschmutzung der Geräte durch unzureichenden Schutz, z.B. bei Spritz-, Maler- oder Schweißarbeiten. h) Verletzung der Verwahrungspflicht, insbesondere bei Diebstahl und Fremdbeschädigung.

VIII. Abtretung von Ansprüchen

1. Eine Abtretung jedweder Ansprüche des Mieters, sei es auf Erfüllung, auf jede Art von Gewährleistung oder sonst auf Schadensersatz, ist ausgeschlossen.
2. Setzt der Mieter das Mietobjekt zur Vertragserfüllung gegenüber Dritten ein, so tritt der Mieter schon jetzt die gegen den Dritten oder den, den es angeht, entsprechenden Forderungen auf Vergütung in Höhe des für die Zeit dieses Einsatzes an AFI zu zahlenden Mietzinses mit allen Nebenrechten einschließlich eines solchen auf Einräumung einer Sicherungshypothek, mit Rang vor dem Rest ab; AFI nimmt die Abtretung an. Der Mieter ist zur Weiterverfügung über seine Forderungen gegenüber dem Dritten im Sinne des vorstehenden Satzes nur im üblichen, ordnungsgemäßen Geschäftsgang und mit der Maßgabe berechtigt und ermächtigt, dass die Forderungen im Sinne des vorstehenden Satzes auf AFI tatsächlich übergehen.
3. AFI ermächtigt den Mieter unter Vorbehalt des Widerrufs zur Einziehung der abgetretenen Forderungen. AFI wird von der eigenen Einziehungsbefugnis keinen Gebrauch machen, solange der Mieter seinen Zahlungsverpflichtungen, auch gegenüber Dritten, nachkommt. Auf Verlangen von AFI hat der Mieter die Schuldner der abgetretenen Forderung zu benennen und diesen auf Abtretung anzuzeigen; AFI ist ermächtigt, dem Schuldner die Abtretung auch selbst anzuzeigen. Über Zwangsvollstreckungs-maßnahmen Dritter in die abgetretene Forderung hat der Mieter AFI unverzüglich, unter Übergabe der für den Widerspruch notwendigen Unterlagen, zu unterrichten.
4. Mit Zahlungseinstellung, Beantragung oder Eröffnung des Insolvenzverfahrens erlischt die Ermächtigung zum Einzug der abgetretenen Forderung; bei einem Scheck- oder Wechselprotest erlischt die Einzugsermächtigung ebenfalls.

IX. Zahlungsbedingungen, Gerichtsstand und Recht

1. AFI berechnet die erbrachten Leistungen wöchentlich. Sämtliche Zahlungen, soweit nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde, sind sofort nach Rechnungsstellung rein netto kostenfrei zu bezahlen und werden, auch bei anderer Bestimmung, zunächst auf den ältesten Schuldsaldo verrechnet. AFI ist nicht verpflichtet, Schecks oder Wechsel hereinzunehmen; im Falle der Annahme erfolgt dies erfüllungshalber unter Berechnung der Diskontspesen und ohne Präjudiz für spätere Zahlungsverpflichtungen.
2. AFI ist berechtigt, vor der Bereitstellung des Mietgerätes eine angemessene Vorschusszahlung bzw. während der Mietzeit angemessene Abschlagszahlungen zu verlangen. Werden obige Zahlungstermine, gleich aus welchem Grund, nicht eingehalten, ist AFI berechtigt, vom Zeitpunkt des Verzuges an für alle Forderungen Fälligkeitszinsen bei Verbrauchern in Höhe von 5% über dem Basiszinssatz, bei Unternehmern in Höhe von 8% über dem Basiszinssatz zu berechnen. Gegenüber Unternehmern behält sich AFI vor, einen höheren Verzugsschaden nachzuweisen und geltend zu machen.
3. Sollte der Mieter seinen Verpflichtungen aus dem Mietvertrag nicht nachkommen, hat AFI das Recht, sich Zugang zu der Baustelle bzw. dem Ort, an dem sich das Gerät befindet, zu verschaffen und das Gerät in Besitz zu nehmen.
4. AFI ist berechtigt, evtl. noch ausstehende Leistungen bis zur Bewirkung rückständiger Zahlungen zurückzuhalten. Vereinbarte Lieferfristen verlängern sich entsprechend. Außerdem entfällt jede Verpflichtung zur Zahlung einer Vertragsstrafe. AFI kann nach seiner Wahl entweder die weitere Bereitstellung von Mietgeräten von der vollständigen Bezahlung des entsprechenden Auftragswertes abhängig machen. AFI kann nach seiner Wahl auch ohne jedweden Ersatzanspruch des Mieters von der Erfüllung ganz oder teilweise zurücktreten und als Ersatz eine Pauschale von 25 Prozent des Auftragswertes berechnen, soweit AFI keinen höheren Schaden nachweist oder der Mieter nachweist, dass kein oder ein wesentlich niedrigerer Schaden entstanden sei.
5. Der Mieter ist zur Aufrechnung mit Ansprüchen gegen AFI nur befugt, soweit die Gegenforderung des Mieters unbestritten oder rechtskräftig festgestellt ist.
6. Die Geltendmachung von Ansprüchen aus einem anderen Auftrag berechtigt den Mieter nicht, die Gegenleistung ganz oder teilweise zurückzuhalten.
7. Erfüllungsort ist Hamburg. Soweit der Vertragspartner Käufer, Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle aus dem Vertragsverhältnis unmittelbar oder mittelbar sich ergebenden Streitigkeiten der Sitz der AFI-GmbH-Zentrale, Heidenkampsweg 45, 20097 Hamburg.
8. Für diese Geschäftsbedingungen und die gesamten Rechtsbeziehungen zwischen AFI GmbH und deren Kunden gilt das Recht in der Bundesrepublik Deutschland.

Hamburg, Januar 2015
AFI GmbH

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