AFI liefert Bühnen für Amazon-Neubau in Winsen/Luhe

AFI Arbeitsbühnenvermietung -

Im niedersächsischen Winsen an der Luhe entsteht bis Ende 2017 auf einer Fläche von 64.000 Quadratmetern Amazons nördlichstes Logistikzentrum. Das Zentrum mit der Bezeichnung „HAM2“ wird mit neuesten Technologien ausgestattet sein – eine Herausforderung für alle Beteiligten. Amazon investiert im ersten Jahr in Winsen 90 Millionen Euro, dazu kommen weitere 110 Millionen Euro Investitionen durch die Partner. Zahlreiche am Bau beteiligte Unternehmen nutzen für ihre Arbeiten Arbeitsbühnen von AFI.

Der Bau gliedert sich in zwei Phasen. Die erste Halle mit 45.500 Quadratmetern wurde im September 2016 fertiggestellt und an Amazon übergeben. Der Bau des zweiten Gebäudes, das ebenfalls von Amazon bezogen werden soll, wird voraussichtlich im September 2017 abgeschlossen sein. AFI lieferte für unterschiedliche Firmen insgesamt rund 30 Elektro-Hebebühnen verschiedener Typen und unterschiedlicher Leistungsmerkmale auf die Baustellen – vom Senkrechtlift über Scherenbühnen bis hin zur Gelenkteleskop-Bühne. Die Mietdauer je Maschine betrug in den meisten Fällen mehrere Wochen, teilweise auch Monate.

Gelenkteleskope für schwer erreichbare Bereiche

Die eingesetzten Gelenkteleskope kamen vorrangig in den Bereichen zum Einsatz, in denen bereits die Förderbänder aufgestellt waren, die die Waren automatisch zu den einzelnen Packstationen transportieren. Durch die eingeschränkte Bewegungsfreiheit und die beengten Platzverhältnisse können Gelenkteleskope ihre Stärken ausspielen: Mit ihren zwei Gelenken und dem bei AFI standardmäßig vorhandenen um 180° schwenkbaren Arbeitskorb lassen sich mit ihnen auch Arbeitsbereiche in der Höhe sicher und zügig erreichen, deren direkter vertikaler Zugang versperrt ist. Auf der Baustelle kamen Gelenkteleskope mit maximalen Hubhöhen zwischen 15 und 26 Metern zum Einsatz und wurden für Elektroinstallationen, das Anbringen der Wand- und Deckenverkleidung sowie für Montagearbeiten an den Stahlträgern verwendet.

Scherenbühnen und Senkrechtlifte

Auch Scherenbühnen und Senkrechtlifte fanden sich zahlreich auf der Baustelle. Mehrheitlich wurden sie im Rohbau eingesetzt, in dem sich nur tragende Säulen und kaum Gerätschaften befanden. Hier ließen sie sich optimal als flexible und sichere vertikale Höhenzugangstechnik verwenden. Die Senkrechtlifte dienten Elektroinstallateuren sowie Brandschutztechnikern vor allem als Unterstützung bei punktuellen Arbeiten in der Höhe, z. B. dem Anbringen von Brandschutzmeldern und Lichtbändern. Die Scherenbühnen wurden von Elektroinstallateuren, Malern und Lackierern sowie Luft- und Klimatechnikern angemietet und wiesen Hubhöhen bis zu 15 Metern und Tragkräfte von bis zu 400 kg auf. Mit ihnen lassen sich ohne Probleme ein bis zwei Personen plus Arbeitsmaterialien und Werkzeuge an hoch gelegene Einsatzorte befördern. Dank der großzügig dimensionierten Plattformen decken sie große Arbeitsbereiche ab, ohne dass die Maschinen bewegt werden müssen – und machen das Arbeiten auf diese Weise effizient und sicher.

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